Roland Weiniger: Meine Top 10

1. Was ist Deine schönste Kindheitserinnerung?
A: Keine konkrete… grundsätzlich aber an Freundschaften, Unbeschwertheit, Ausflüge und Jugendlieben.

2. Was gehört für Dich zu einem perfekten Tag?
A: Erst mal Zeit für ein Frühstück. Danach den ein oder anderen interessanten Menschen kennen lernen, alte Kontakte pflegen und etwas erfolgreich durchzuführen, sei es z.B. eine eigene Veranstaltung mal wieder richtig zu machen, ein Projekt abzuschließen oder einen lang vorbereiteten Forschungsantrag abzugeben. Zum Abschluss des Tages mit Freunden und Liebe einen gelungenen Tag zu feiern.

3. Wobei wirst Du schwach?
A: Den Augen einer bestimmten Frau.

4. Was an der digitalen Revolution ist für Dich Fluch, was Segen?
A: Ein absoluter Segen. Noch nie in der Menschheitsgeschichte war es möglich so schnell und frei miteinander über die ganze Weltkugel hinweg zu kommunizieren. Ohne Internet wäre meine erste Firmengründung in Wien damals nicht möglich gewesen. Über soziale Netzwerke war es mir möglich schon im Vorfeld  potentielle Geschäftspartner und Mitarbeiter zu kontaktieren und danach dann vor Ort „live“ zu treffen. Als Fluch fällt mir eigentlich nur die immerwährende Erreichbarkeit und eventuelle Datenschutzproblematiken ein.

5. Was ist für Dich eine besonders schöne Zeitverschwendung?
A: Im Biergarten meinen Gedanken nachhängen und dabei das ein oder andere Kreative zu Papier bzw. Tastatur zu bringen. Sei es ein Spiel, Artikel oder eine neue Forschungsidee.

6. Gibt es ein Lied, ein Buch oder einen Film, welches/welcher Dein Leben nachhaltig beeinflusst hat?
A: Definitiv „Star Wars“. Die epische Science Fiction Saga begleitet mich schon das ganze Leben. Ich bilde mir immer noch ein, auf der hellen Seite der Macht zu stehen (zumindest meistens 😉

7. Welches politische oder gesellschaftliche Projekt müsste schneller realisiert werden?
A: Da gäbe es sicher einige zu nennen. An dieser Stelle möchte ich mich für folgende entscheiden:
Aus wirtschaftlicher Sicht halte ich eine Entbürokratisierung für Unternehmen kleiner Größen für zwingend notwendig. Es kann nicht sein dass – ob als Freiberufler oder Geschäftsführer mit fünf Angestellten – Finanzamt, Bank, Versicherungen, Personalverwaltung u.a. mindestens 30-40% der Zeit (trotz Steuerberater etc.)  drauf geht.
Gesellschaftlich sehe ich im demografischen Wandel eine große Herausforderung. Trotz aller Eingliederungsprojekte gilt es zunächst mal das gesellschaftliche Bild gegenüber älteren und alten Menschen zu verändern. Erst dann werden auch Problematiken, wie z.B. nicht-vorhandene und unterbezahlte Pflegekräfte lösbar.

8. Nürnberger Rostbratwürstl – mit oder ohne Senf? Oder gar Ketchup?
A: Ein wenig Senf darf es schon sein, auch wenn dabei immer die Chance zum Kleckern besteht. Ketchup no way.

9. Nenn uns eine Lebensweisheit oder ein Zitat, die/das dir viel bedeutet?
A: „Es ist nicht tot was ewig lebt, bis dass der Tod die Zeit besiegt“ – für Insider 😉

10. Was bedeutet spielen für Dich persönlich?
A: Selbstverständlich hat sich mein Bezug zum „Spiel“ in meinem Leben immer wieder gewandelt. Spiele sind seit längerer Zeit Teil meiner professionellen Tätigkeiten, insofern betrachte ich Spiele oft aus anderer Sicht. Nichtsdestotrotz schaffe ich es dann aber doch immer wieder (vorausgesetzt sie sind gut 😉 beim Spielen mit Freunden abzuschalten und in ein Spiel einzutauchen. Dann ist spielen wieder für mich Selbstbestimmtheit, Fantasie und Wettbewerb.